über mich

"Die Hektik einer Live-Sendung. Das Adrenalin vor jedem Einsatz. Genau das will ich!"

 

“Ich war vier Jahre alt, als ich zum ersten Mal den Ball in den Händen hielt.“

Kindheit, Träume & Co.: Von den Kinderschuhen bis zum Abitur

Ich war vier Jahre alt, als ich zum ersten Mal den Ball in den Händen hielt. Wenn man in Rangsdorf, südlich von Berlin aufwächst, kommt man am Thema Handball nicht vorbei. Ein traditionsreicher Verein, der jedes Kind, das halbwegs geradeaus laufen kann, in die Halle steckt.

Ich gehörte zu denen, die tatsächlich nur halbwegs geradeaus laufen konnten und auch das nur mit sehr viel Mühe. Trotzdem habe ich diesen Sport vom ersten Moment an geliebt. Ich war realistisch genug, um zu erkennen, dass ich auf der Platte zwar Spaß haben, mich aber nie würde behaupten können – und ehrgeizig genug, um trotzdem meinen Platz in dieser Handballwelt finden zu wollen.

Im Alter von 13 Jahren schloss ich mich als Co-Trainerin den Minis an und lernte dort den späteren Nationalspieler Tobias Reichmann kennen. Mit 14 gehörte ich zum Organisationskommitee des internationalen Jugendturniers in Rangsdorf. Als ich 15 wurde, saß ich bereits Wochenende für Wochenende am Kampfgericht. Meinen ersten Spielbericht für die Lokalzeitung schrieb ich mit 16. Und im Alter von 17 Jahren absolvierte ich die Trainerlizenz und wurde Jugendsprecherin des Handballverbandes Brandenburg. Ich lebte und liebte den Handball.

Schon damals war ich ein Wirbelwind, der kaum zu bremsen war. Um mich auch über die Vereinsarbeit hinaus entwickeln zu können, nutzte ich die Schulferien für diverse Praktika. Sie alle hatten entweder mit Sport oder Medien zu tun – und so landete ich schließlich im Februar 2002 in der Berliner Außenredaktion des DSF. Obwohl ich dort wegen der Winterferien nur eine Woche verbringen konnte, hatte ich Feuer gefangen und ich wollte mehr davon.

 

Nach dem Abi auf ins wilde Leben: Vom Abitur bis heute

Im April 2003 begann ich mein Studium der Kommunikationswissenschaften & Betriebswirtschaftslehre in Berlin, sieben Monate danach unterschrieb ich meinen ersten Vertrag als freie Mitarbeiterin beim damaligen Deutschen Sportfernsehen. 

Der Einstieg gelang als MAZ-Redakteurin für „Hattrick“ bei den Produktionen der 2. Fußball-Bundesliga und in der Redaktion bei „Bundesliga Aktuell“. Ich lernte drehen und schneiden. Mit 21 Jahren stand ich als Fieldreporterin für „Hattrick“ am Spielfeldrand. Im Mai 2008 beendete ich mein Studium und wurde nur wenige Wochen später mit der Leitung der Außenredaktion in Berlin beauftragt.

2009 schließlich war nach 22 Jahren als aktive Spielerin Schluss auf der Platte. Doch der Handball kam nur wenige Monate später zurück in mein Leben. Seit September 2009 moderiere ich nun die DKB Handball-Bundesliga auf Sport1. Im selben Jahr ging LIGAtotal! an den Start. Vier Jahre lang war ich für den Sender mit Live-Interviews in der Fußball-Bundesliga unterwegs.

Im Handball folgten die EM in Österreich, die WM in Schweden, die EM in Serbien und die WMs in Spanien und Qatar. Im Sommer 2015 dann eine große berufliche Herausforderung: Die Europaspiele in Baku, als Redakteurin, VJ, Moderatorin und Teamleiterin begleitete ich für Sport1 in Aserbaidschan die olympischen Sportarten auf europäischer Ebene.

Auch mein persönlicher "Olympischer Traum" sollte noch in Erfüllung gehen: Im August 2016 moderierte ich für den DOSB bei den Olympischen Spielen in Rio täglich im Deutschen Haus.

Seit Sommer 2017 bin ich als Field-Reporterin und Moderatorin für Telekom Sport im Einsatz.
 


Traumerfüllung(en)

Neben meinem Traumjob vor der Kamera, habe ich mir auch meinen Traum hinter der Linse erfüllt: 2015 gründete ich mit meinem Geschäftspartner Daniel unsere Produktionsfirma AnDa Medien.

 

Auszeichnung(en)

Auf meinem bisherigen Karriereweg habe ich mich schon über die ein oder andere Auszeichnungen freuen dürfen. Das waren für mich natürlich ganz besondere Momente!